In jedem Fall stellt ein Mensch im Wachkoma immer eine extreme Belastung für die Familie dar.

Da weder eine Kommunikation möglich ist, noch das Gefühl von „verstanden werden“ gegeben ist, fühlen sich Angehörige häufig sehr hilflos und verzweifelt.

Jede medizinische Maßnahme und persönliche Entscheidungen erzeugt Unsicherheit, da man immer das Gefühl hat, auf Verdacht und ins „Leere“ zu handeln.

Die Auswahl von Behandlungsmethoden und Gedanken an bzw. in die Zukunft erscheinen den betroffenen Angehörigen nicht selten als nicht zu bewältigende Aufgabe.

Bei all meiner Erfahrung und meinen Fachkenntnissen im Umgang mit Patienten im Wachkoma möchte ich aber in aller Deutlichkeit darauf hinweisen, dass meine Arbeit keine ärztliche Behandlung ersetzen kann.

Alle Maßnahmen und Empfehlungen von mir sind stets als zusätzliche Unterstützung zur ärztlichen Behandlung und medizinischen Therapie zu verstehen.

Die meist sehr komplexe Anamnese und vor allem die Ergebnisse der verschiedenen diagnostischen Verfahren kann ich nur in der Kommunikation mit den behandelnden Ärzten vermittelt bekommen. Damit ich mir einen konkreten Überblick vom Zustand Ihres Angehörigen schaffen kann, sollten hierfür die Voraussetzung geschaffen werden, d.h. ich muss das Einverständnis erhalten, mit den behandelnden Ärzten sprechen zu dürfen.

Hierfür muss die Entbindung der Schweigepflicht vorliegen und die Bereitschaft der Ärzte und des medizinischen Fachpersonals, eine Zusammenarbeit mit mir anzustreben.

In der Regel funktioniert die Kooperation mit Ärzten und anderen Fachbereichen recht reibungslos, da mir die verschiedenen organisatorischen Funktionsbereiche von Krankenhäusern und Kliniken vertraut sind.

Außerdem verbindet uns das gemeinsame Ziel, dass die optimale Betreuung vom Patienten an oberster Stelle steht und  die Motivation, dieses Ziel zu erreichen, uns im Handeln verbindet.

Rufen Sie mich an oder schreiben Sie mir eine Email - ich freue mich auf Ihre Nachricht.